Ein Beedabei Kunstwerk für Artenschutz und Frieden

Am 24. April 2022 zum Welttag der Partnerstädte führten wir, zusammen mit dem Amt für internationale Beziehungen, auf dem Hauptmarkt von Nürnberg das Beedabei Kunstwerk Ukraine Charkiw Peace zugunsten der humanitären Brücke Oberfranken – Transkarpatien/Ukraine der Stiftung Verbundenheit durch. Schirmherr der Veranstaltung war Marcus König, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg.

Der Film zum Kunstwerk von MillerFilme

100 gelbe Beedabei Kästen, die uns von der Firma Geli GmbH zur Verfügung gestellt wurden, steckten in dem gesamten Kunstwerk, die abgeladen und aufgestellt werden wollten. Der Wettergott hatte es leider nicht gut mit uns gemeint, aber immer noch so gut, dass wir das Kunstwerk ohne Probleme aufbauen konnten und dabei zumindest nicht naß bis auf die Socken waren.

Der weiß bepflanzte Europastern, von Marion Deinlein von den Heimat Unternehmen Oberfranken und unserem Gefährten Steffen Schulze von Patzer Erden, war sogar noch vor uns auf dem Platz und erwartete uns schon, als wir eintrafen. Pünktlich wurden vom Gartencenter Rehner aus Bad Kreuznach die 90 blau bepflanzten Beedabei Kästen geliefert. Bei einer Fahrtzeit von vier Stunden war das keine Selbstverständlichkeit. Michael Haase von Weigelt Samen war auch schon eingetroffen. Seine Firma hat uns die blauen Pflanzen vorgezogen, ehe sie beim Gartencenter Rehner eingepflanzt werden konnten. Zum Blog-Beitrag: Das Kunstwerk bepflanzt für Bienen und den Frieden

Jede Beedabei Bienenfutterstelle wurde von Peter im Vorfeld signiert und am Sonntag bekamen auch die letzten 10 Kästen noch ihre Signatur neben dem Beedabei-Emblem, das die zwölf EUROPA-Sterne zeigt und in der Mitte die KalbForm „Aufrichten“.

Um 13.30 Uhr stand alles für das Kunstwerk bereit. Die Firma TWO EYES SECURITY hatte den Platz abgesperrt, damit wir ungestört aufbauen konnten und so wurde nicht mehr lange gewartet und mit dem Aufbau begonnen. Erst kamen die Schriftzüge Ukraine und Charkiw dran, danach das Peace Zeichen und zum Schluß der Europastern in Friedensweiß. Die Fähnchen unserer Unterstützer’innen und die der Ukraine wurden in die Kästen gesteckt, sowie die gebastelten Peace Zeichen vom Heimat- und Verkehrsverein Altengronau.

Eine Stunde Zeit,

um Fotos, Filme und Interviews zu machen war ab 15.00 Uhr. Das Kunstwerk Beedabei Ukraine Charkiw Peace stand komplett aufgebaut auf dem Hauptmarkt in Nürnberg. Ein großer Dank geht an die Stadt Nürnberg, die extra das Rathaus für uns geöffnet hat, damit wir von den oberen Stockwerken Fotos und Filmaufnahmen machen konnten. Das wurde nicht nur von uns und unseren Helfern, sondern auch von der Presse gut genutzt, ist es doch immer wieder ein Erlebnis, das Kunstwerk in seiner ganzen Ausdehnung zu erleben und Bilder davon aufzunehmen.

Anstelle unseres Schirmherren Marcus König, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, der leider verhindert war, hat in Vertretung Frau Britta Walthelm, Umweltreferentin der Stadt Nürnberg gegen 15.30 Uhr eine berührende Eröffnungsrede gehalten. Da solltet ihr unbedingt einmal reinhören.

Rede Britta Walthelm, Umweltreferentin der Stadt Nürnberg

Hartmut Koschyk, Vorstand vom Stiftungsrat der Stiftung Verbundenheit sprach davon, dass man mit einer erworbenen Beedabei Bienenfutterstelle an diesem Sonntag zweifach Gutes tun könne. Zum einen dem Artensterben entgegenwirken und zum anderen humanitäre Hilfe für die Ukraine leisten. Die Stiftung hatte gleich zu Kriegsbeginn eine humanitäre Brücke von Oberfranken in die Ukraine aufgebaut. Der Erlös aus den Spenden für die Beedabei Bienenfutterstellen ging an diesem Tag an diese Stiftung, damit Lebensmittel und Medikamente gekauft und in die Ukraine gebracht werden können.

Rede Hartmut Koschyk, Vorstand vom Stiftungsrat der Stiftung Verbundenheit

Es kam Ukrainischer Besuch vorbei und sogar ein Nationaltanz fand statt, was wir gar nicht mitbekamen, aber von unserem Gefährten Steffen Schulze aufgenommen wurde. Gegen 16.00 Uhr haben wir den Anfang gemacht und unsere Spende von 100 € für eine Beedabei Bienenfutterstelle in die Spendenbox gesteckt und damit war nicht nur der Anfang gemacht, sondern auch erneut der dynamische Prozeß gestartet, der in Nürnberg bereits seit 2019 läuft, bei dem sich das Kunstwerk wieder auflöst und die Bienenfutterstellen neue Plätze in der Stadt bekommen, an dem man sie dann sieht, wenn man durch die Straßen läuft. Trotz des schlechten Wetters sind viele Unterstützer*innen gekommen und haben sich gegen eine Spende einen bienenfreundlich bepflanzten Beedabei Kasten mitgenommen. Sogar einige Ukrainische Frauen haben ein paar Euro in die Spendenbox gesteckt, obwohl sie selbst nur fünf Euro im Geldbeutel hatten. Das hat uns im Herzen berührt. So kamen für die humanitäre Brücke in die Ukraine insgesamt 1400 € zusammen, die jetzt hoffentlich den Menschen dort das Leben ein wenig leichter machen.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, Helfern und im Besonderen bei unseren Unterstützer*innen, die dieses Kunstwerk erst möglich gemacht haben. Ihr seid der Wind unter den Flügeln von Beedabei.

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