Das Denkmal „09. NOV.1989“

Aus der Phantasiereise zum Bauwerk „Schritt nach vorn“ in der Zukunft, brachte Peter die reine Form, die sich nur noch auf das Wesentliche der Körpersprache bezieht, mit in die Gegenwart, in der gerade ein politisches Weltereignis stattfand; der Fall der Mauer zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik und er in seiner Geburtsstadt Hof mittendrin. Er sah die Züge ankommen und von einem Tag auf den anderen waren in der Stadt doppelt so viele Menschen, wie zuvor. Er spürte die Begeisterung und Freude der Menschen, denen es gelungen war sich zu befreien. Tief berührt von den emotionalen Begegnungen, denen er am Rande und dennoch gefühlsmäßig stark beteiligt beiwohnte, entwickelte er eine weitere Form, der die Körperhaltung eines aus- und aufbrechenden Menschen zugrunde lag, der sich durch Einsatz und Heldenmut von seinen Grenzen befreite.

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Das Bauwerk „Schritt nach vorn“

Die Skulptur VORBILD MENSCH war für Peter noch etwas sehr persönliches. Als aus den Regalböden der Skulptur VORBILD MENSCH, in seiner Phantasie die Etagen des Bauwerks SCHRITT NACH VORN entstanden waren, wurde aus dem kleinen, individuellen Vorwärtsstreben etwas, das ein globales Ausmaß annimmt. Unabhängig von Herkunft und Kultur, wird für die Menschen ein sichtbares, dauerhaftes Zeichen des SCHRITT NACH VORN in die Welt hinausgetragen. Er sah Menschen in dieses Bauwerk gehen, das sie selbst als Vorbild hatte. Das wäre, als würden sie sich selbst betreten und in sich die Lösung für jede nur denkbare Aufgabe finden, indem sie einen Schritt darauf zugehen. Es wurde ihm klar, dass es nicht die persönlichen Gegenstände sind, die der Mensch in das Regal legt, die den SCHRITT NACH VORN persönlich werden lassen, sondern die Form an sich strahlt die Energie eines SCHRITT NACH VORN aus, den wir immer auf die eigene Situation beziehen können, indem wir uns die Frage stellen: „Wo komme ich her und wo will ich hin?“ So leitet der SCHRITT NACH VORN immer eine Bewegung ein, begründet den Moment für einen Fortschritt und bildet die Grundlage für eine Entwicklung die einsetzt.

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Performance am/im Volksbad Nürnberg

Als Gastkünstler beim Künstlerhaufen Mobile haben wir vor dem Volksbad Nürnberg gefragt „Was tun wir alles, um uns zu erinnern?“ und die Menschen ihre Antwort auf die Kartons schreiben lassen. Denn wir tun viel, um uns zu erinnern und die verschiedensten Momente dem Vergessen zu entreißen. Der Archetyp des „Ausgleich“ wirkt hinter diesem Pendeln zwischen zwei Gegensätzen.

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Vorbild Mensch – eine Skulptur, die Psyche und praktischen Nutzen vereinigt

Die erste Skulptur, die Peter entwarf und baute, war ein Regal, dessen abstrakte Form, als Vorbild die Körperhaltung eines Menschen hatte, der seine Probleme anging. Diese Bereitschaft sollte es ausdrücken und gleichzeitig die Vorwärtsbewegung auf die Lösung zu sichtbar machen.

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TV-Interview mit Peter H. Kalb & Gisela M. Bartulec bei Welt im Wandel

Quelle Text und Video: Welt im Wandel TV

Peter Kalb ist Künstler und seine wichtigste Aufgabe sieht er seit 30 Jahren in der Herausarbeitung der Archetypen aus der Menschheitsgeschichte. Dies gelingt ihm durch das Beobachten ständiger Wiederholungen menschlichen Verhaltens und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft.

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